Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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C-Level Persona

Oliver Brenner

Chief Technology Officer

Der Mann, der verhindert, dass Yellow Bee in Daten-Silos erstickt — und dafür sorgt, dass Technologie fließt wie ein gut gekühlter Energy-Drink.

Oliver Brenner

Kurzprofil

RolleChief Technology Officer (CTO)
Alter41 Jahre
BackgroundInformatikstudium an der ETH Zürich, Executive Program an der Stanford. Sieben Jahre VP Engineering bei einer europäischen Mobility- und Ticketing-Plattform für Festivals und Live-Events, davor fünf Jahre SAP im Cloud-Integration-Umfeld.
Seit2023 bei Yellow Bee Energy
Direktreports4 (Engineering, Data & Analytics, IT Operations, Product Platform)
Team28 Mitarbeitende
Hintergrund

Wer ist Oliver Brenner?

Oliver Brenner ist ein echter Systemdenker. Schon während des Informatikstudiums an der ETH Zürich interessierte er sich weniger für einzelne Features als für das Zusammenspiel ganzer Ökosysteme. Verteilte Systeme, Datenskizzen und klare Schnittstellen waren sein Terrain — während andere über Programmiersprachen stritten, baute Oliver bereits Prototypen für robuste Datenflüsse. Das Executive Program an der Stanford University polierte später seine Unternehmenssprache: Er kann heute sowohl mit Entwicklerinnen über API-Contracts reden als auch im Vorstand erklären, warum eine saubere Datenpipeline mehr wert ist als zehn neue Dashboards.

Beruflich startete er im SAP-Umfeld, wo er fünf Jahre lang Cloud-Integrationen für Großkunden mitbaute. Diese Zeit prägte seinen Glauben an Standards, Versionierung und Verträge zwischen Systemen. Danach wechselte er als VP Engineering zu einer europäischen Mobility- und Ticketing-Plattform, die Festivals, Konzerte und Live-Events belieferte. Genau dort lernte er die Schmerzpunkte kennen, die auch Yellow Bee heute quälen: Event-Daten, CRM und Marketing-Automation, die nicht miteinander sprechen, Ticketkäufe, die in Excel-Sheets verschwinden, und Marketing-Teams, die Entscheidungen auf halben Daten treffen müssen.

2023 holten ihn die Yellow-Bee-Gründer nach München. Die Marke wuchs rasant, doch die Technik hing hinterher: Überall waren punktuelle Tools, schnell gebaute Integrationsstückchen und manuelle Prozesse, die bei 180 Mitarbeitenden und vier Geschäftsfeldern nicht mehr skalierten. Oliver übernahm den Posten des CTO mit einem klaren Auftrag: Baut eine Technologie- und Datenbasis, auf der Beverage, Racing, Events und Lifestyle gemeinsam laufen können — ohne dass jedes Team seine eigene Wahrheit pflegt.

Sein Arbeitstil ist pragmatisch und zugleich unnachgiebig, wenn es um Prinzipien geht. Er liebt offene Standards, API-first-Design und klare Data Contracts. Wer ihm mit einer Idee für ein neues Dashboard kommt, bekommt zuerst die Frage: „Woher kommen die Daten, und wer pflegt den Vertrag?" Manuelle CSV-Export-Marathons sind seine persönliche rote Linie — er nennt sie „Datenfriedhöfe". Trotzdem ist er kein Büro-Architekt: Oliver fährt regelmäßig ins Paddock, um mit dem Racing-Team zu verstehen, warum Echtzeit-Daten im Rennbetrieb den Unterschied zwischen Podium und Mittelfeld machen.

Was ihn antreibt, ist die Vorstellung von Technologie als unsichtbare Infrastruktur. Sie sollte niemanden bremsen, sondern jedem Team ermöglichen, schneller und fundierter zu handeln. Wenn Sales, Marketing, Events und Sponsoring auf denselben Daten arbeiten, entsteht laut Oliver eine "Single Source of Truth" — und genau das ist sein Endziel. Seine Devise ist dabei simpel: „Bau erst die Pipeline, dann das Dashboard."

Olivers Bezug zu den vier Yellow-Bee-Säulen ist daher konsequent. Beverage braucht verlässliche Supply-Chain- und D2C-Daten. Racing lebt von Telemetrie und Echtzeit-Fan-Engagement. Events produzieren hochwertige Leads, die nicht in Warteschleifen verkommen dürfen. Lifestyle vereint Merch, Creator-Programm und Gym-Partner in einem Ökosystem. Für Oliver sind das keine getrennten Welten, sondern Endpunkte ein und derselben Plattform.

„Unsere Daten müssen so fließen wie ein guter Energy-Drink: schnell, reibungslos und ohne Nachladen."

— Oliver Brenner, CTO Yellow Bee Energy

Pain Points

Herausforderungen

Diese sechs Probleme beschäftigen Oliver Brenner täglich. Sie sind der Grund, warum er Technologie nicht als Kostenstelle, sondern als strategischen Hebel sieht.

01 / CRM UND MARKETING

Getrennte Welten für Kundendaten

CRM und Marketing arbeiten in getrennten Welten. Kundenprofile liegen doppelt und veraltet vor, weil das interne System und HubSpot nicht zuverlässig synchronisieren. Das führt dazu, dass dasselbe Publikum mehrfach und mit unterschiedlichen Botschaften angesprochen wird, während andere Kontakte komplett untergehen. Für Oliver ist das nicht nur ein Effizienzproblem — es untergräbt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden und macht jede personalisierte Kampagne zur Glückssache.

02 / REPORTING

Kampagnen-Reporting als manuelles Puzzle

Performance-Daten kommen aus drei Quellen; am Ende weiß niemand, welcher Touchpoint einen Sponsoring-Lead wirklich generiert hat. Marketing baut wöchentlich Reports per Hand zusammen, Sponsoring fragt nach Zahlen, die erst zwei Tage später vorliegen, und Budget-Entscheidungen werden auf Halbwahrheiten getroffen. Oliver sieht darin ein strategisches Risiko: Wer nicht weiß, was wirkt, verschwendet Geld und verpasst es, erfolgreiche Kanäle rechtzeitig hochzufahren.

03 / ATHLETEN- UND CREATOR-DATEN

Verträge, Rechte und Metriken verteilt

Athleten- und Creator-Daten sind über Sheets und Dropbox verstreut. Verträge, Content-Rechte und Social-Metriken fehlen an zentraler Stelle — das bremst die Content-Pipeline und gefährdet die Compliance. Wenn ein Kampagnenmanager wissen möchte, welcher Creator welche Rechte für einen Reel hat, öffnet er erst fünf Dateien. Oliver fürchtet, dass dieser Zustand nicht nur langsam ist, sondern bei Wachstum und Audit regelrecht explodiert.

04 / KI-AGENTEN

Agenten brauchen zu lange, um produktiv zu werden

Jeder Agent braucht zu lange, um produktiv zu werden. Neue Automation-Use-Cases scheitern an fehlenden Endpunkt-Dokumentationen, instabilen Rate-Limits und undurchsichtigen Datenmodellen. Statt über saubere APIs zu arbeiten, entstehen Ad-hoc-Lösungen, die beim kleinsten Update zusammenbrechen. Oliver will KI-Agenten deshalb nur dann freigeben, wenn ein klarer Steckbrief, eine getestete Schnittstelle und ein Governance-Rahmen vorliegen.

05 / EVENT-LEADS

Heiße Leads verkommen im Warteschleifen-Modus

Die Teams erfassen Kontakte vor Ort, aber die Übertragung ins CRM dauert Tage — Follow-ups kommen zu spät. Ein Fan, der begeistert an der Campus-Tour teilgenommen hat, erhält statt einer passenden Nachricht am nächsten Tag erst eine generische Mail eine Woche später. Oliver weiß, dass solche Verzögerungen den ROI ganzer Event-Investitionen auffressen, weil Interesse schnell verpufft, wenn keine reibungslose Datenkette folgt.

06 / SICHERHEIT UND COMPLIANCE

DSGVO hängt an Silo-Grenzen

Sicherheit und Compliance hängen an Silo-Grenzen. DSGVO-Einwilligungen und Löschfristen sind nicht konsistent über CRM, Marketing-Automation und Event-Tools umgesetzt. Ein Tool löscht Daten, ein anderes behält sie — das ist für Oliver ein haftungsrechtliches Pulverfass. Ohne zentrale Daten Governance lässt sich weder ein Audit sauber bestehen noch das Vertrauen der Partner und Kunden langfristig sichern.

Roadmap

Ziele 2025/2026

01 / CUSTOMER-DATA-PLATTFORM

Oliver will eine einheitliche Customer-Data-Plattform aufbauen, die CRM, Marketing-Automation und Event-Tools über stabile, dokumentierte APIs verbindet. Diese Plattform soll nicht einfach nur Daten sammeln, sondern ein gemeinsames Verständnis davon schaffen, wer ein Kunde ist, wie er mit der Marke interagiert und welche Einwilligungen vorliegen. Damit entsteht die technische Basis, um personalisierte Kampagnen, schnellere Event-Follow-ups und saubere Reports aus einer Quelle zu ermöglichen.

02 / FÜNF PRODUKTIONSREIFE AGENTEN-SKILLS

Fünf produktive Agenten-Skills sollen in Betrieb gehen, die ausschließlich über saubere Endpunkte arbeiten — keine Ad-hoc-Scraping-Lösungen mehr. Oliver legt Wert darauf, dass jeder Skill eine definierte Aufgabe, ein klares Datenmodell und einen verantwortlichen Owner hat. Er sieht Agenten nicht als Experimente, sondern als produktive Teammitglieder, die nur dann skalieren, wenn die Technik darunter stimmt.

03 / SELF-SERVICE-REPORTING

Self-Service-Reporting für Marketing und Sponsoring soll Echtzeit-Daten aus einer einzigen Quelle liefern. Statt wöchentlicher Excel-Marathons sollen Teams selbst Dashboards abrufen können, die Attribution klar abbilden und Entscheidungen beschleunigen. Oliver glaubt, dass Daten erst dann Wirkung entfalten, wenn die Menschen, die sie brauchen, sie ohne Umwege verstehen können.

04 / 70 % WENIGER MANUELLER AUFWAND

Der manuelle Datenabstimmungs-Aufwand zwischen Sales, Marketing und Events soll um 70 Prozent reduziert werden. Oliver möchte erreichen, dass Daten an den Grenzen der Abteilungen nicht mehr kopiert, formatiert und per E-Mail verschickt werden müssen. Dieses Ziel ist für ihn auch ein Kulturziel: Weniger Abstimmungsfriction bedeutet mehr Zeit für strategische Arbeit und kreative Kampagnen.

Scope

Verantwortungsbereich

  • Technologie-Roadmap und Produktarchitektur für Beverage-, Racing-, Events- und Lifestyle-Plattformen — von der Skizze bis zum Live-Betrieb.
  • Aufbau und Betrieb der Engineering-, Data- und IT-Operations-Teams inklusive Hiring, Coaching und technischer Qualitätssicherung.
  • Definition und Durchsetzung von Architektur-Standards: API-first, Cloud-native, Security-by-Design und klare Data Contracts.
  • Integration externer Systeme wie CRM, Marketing-Automation, Event-Ticketing und Athleten-Management in die interne Datenlandschaft.
  • Evaluierung, Governance und Deployment von KI-Agenten und Automatisierungen — inklusive Sicherheitsprüfung und Lifecycle-Management.
Workshop-Bezug

Workshop-Connection

CRM / Nurturing

Oliver interessiert sich hier besonders dafür, wie Agenten veraltete oder doppelte Profile erkennen, anreichern und wieder in das CRM zurückschreiben — ohne die Datenqualität zu zerstören.

Marketing-Reporting

Er will sehen, wie Agenten Daten aus mehreren Quellen automatisch zusammenführen und so Reports liefern, die Attribution nachvollziehbar machen.

Eigene Agenten-Skills

Bevor ein Agent produktiv geht, fordert Oliver ein Steckbrief-Template plus API-Governance — genau das ist im Workshop ein wichtiger Qualitätsschritt.

Sponsoring-Akquise & Content-Pipeline

Beide Bereiche profitieren direkt, wenn Lead- und Athleten-Daten nicht länger in Silos schlummern, sondern über saubere Schnittstellen verfügbar sind.

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