Stefan kommt ursprünglich aus der BWL-Welt, hat aber früh gelernt, dass Marketing ohne saubere Dateninfrastruktur nur Lautsprecher ohne Mikrofon ist. Während seines Studiums mit Schwerpunkt Marketing & Information Systems arbeitete er nebenbei in einem kleinen E-Commerce-Team, wo ihm klar wurde: Die spannendste Kampagnenidee nützt nichts, wenn hinterher niemand weiß, welcher Klick zum Kauf geführt hat.
Seine erste große Station war Red Bull DACH. Dort betreute Stefan als CRM Lead ein System, das täglich mit tausenden Event-Teilnehmern, Athletenanfragen und Händlerkontakten gefüttert wurde. Er sah hautnah, wie eine Adrenalin-Marke funktioniert — aber auch, wie schnell Silos entstehen, wenn Events, Sales und Digital unterwegs sind, ohne miteinander zu sprechen. Diese Erfahrung prägt ihn bis heute.
Danach wechselte er als HubSpot Consultant in eine Sports-Tech-Agentur. Dort baute er CRM-Lösungen für Vereine, Sport-Marken und Event-Veranstalter. Er lernte, wie verschiedene Branchen mit denselben Problemen kämpfen: Daten liegen verstreut, Tools sprechen nicht miteinander, und der Begriff "Single View of the Customer" bleibt meist ein PowerPoint-Versprechen.
2022 kam Stefan zu Yellow Bee Energy. Die Marke wuchs rasant — vier Säulen, Events im Paddock, eine Campus-Tour, ein schnell wachsender Online-Shop und erste internationale Expansion. Er erkannte sofort das Potenzial, aber auch die Gefahr: Wer hier kein solides CRM- und Datenfundament baut, wird unter der eigenen Dynamik begraben. Seitdem ist er genau das Gegengewicht zur Geschwindigkeit der Marke.
Persönlich ist Stefan analytisch, strukturiert und geduldig mit Menschen — aber ungeduldig mit schlampigen Prozessen. Er hinterfragt in jedem Meeting den Business-Case und will wissen, was sich an der Pipeline verändert. Er baut lieber einen Workflow komplett aus, als drei halbfertige Automationen zu starten, die nach drei Monaten niemand mehr versteht.
Bei Yellow Bee steht Stefan für die vier Säulen aus CRM-Perspektive: Beverage braucht wiederkehrende Kundenbeziehungen, Racing lebt von Sponsoring-Leads und Athletenkontakten, Events produzieren riesige Mengen an Teilnehmerdaten, und Lifestyle funktioniert nur, wenn Merch-Fans, Gym-Partner und Creator sauber segmentiert sind. Für Stefan ist jedes Datenfeld ein Schritt näher an einer Marke, die schnell wachsen kann, ohne dabei die Übersicht zu verlieren.