Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Chief Marketing Officer

Julia
Hartmann

Die Marken-Architektin, die 12 Athleten, vier Kanäle und drei Länder in eine gemeinsame Stimme zwingt — ohne das Pulver zu trocken zu legen.

Julia Hartmann
Alter 38
Background LMU · WHU EMBA · Oatly · Red Bull
Seit 2022
Direktreports 6
Team 45 · Budget ca. €6 Mio
Background

Wer ist Julia Hartmann?

Julia kommt ursprünglich aus der Kommunikationswissenschaft an der LMU München. Während des Studienabschlusses interessierte sie weniger die reine Theorie als die Frage, wie eine Marke kulturell wirkt, bevor sie ein Produkt verkauft. Diese Mischung aus Semiotik und Markenökonomie prägt sie bis heute. Den EMBA an der WHU nutzte sie, um Sprache in Zahlen übersetzen zu lernen — ein Gegengewicht, das sie bei Yellow Bee dringend braucht.

Sechs Jahre lang baute sie bei Oatly die Brand DACH auf. Dort lernte sie, wie eine challenger Brand mit Stimme und wiedererkennbarem Ton Marktanteile gewinnt, ohne klassisches TV-Budget. Anschließend verbrachte sie vier Jahre bei Red Bull als Brand Manager Racing & Culture. Sie kennt den Paddock, die Creator-Ökonomie und den Druck, am Tag nach einem Rennen Content zu liefern, der sich authentisch anfühlt.

2022 wechselte Julia zu Yellow Bee Energy. Sarah Bergmann, CEO und eine der drei Gründerinnen, holte sie, weil die Marke schneller wuchs als ihre eigene Stimme. Julia sollte die zufällige Viralität der ersten Jahre in eine systematische Content-Maschine verwandeln — ohne die rohe Energie zu verlieren, die Yellow Bee ausmacht.

Ihr Arbeitsstil ist kampagnengetrieben, aber messbarkeitsverliebt. Sie liebt große Ideen, verlangt aber gleichzeitig KPIs, bevor ein Konzept in Produktion geht. Ihr Mantra ist pragmatisch: „Erst testen, dann drehen." Das macht sie bei Kreativen manchmal unbequem, bei CFO und CEO aber überaus glaubwürdig. Sie versteht Marken als Bewegung, nicht als Werbebanner.

Julia fördert gezielt junge Creatorinnen und Athleten. Sie glaubt, dass die nächste Generation der Markenstimme nicht in Agenturen sitzt, sondern im Training, auf dem Skateplatz oder im Gaming-Setup entsteht. Persönlich ist sie direkt, schnell und erwartet von ihrem Team, dass ein „guter Instinkt" durch Daten untermauert wird.

In Bezug auf die vier Marken-Säulen steuert Julia das Erscheinungsbild aller Kanäle: Beverage kommuniziert Produktvorteile, Racing liefert Höhepunkte, Events erzeugt Reichweite vor Ort und Lifestyle bindet die Community über Merch und Creator. Ihre zentrale Sorge: dass diese Säulen im Tagesgeschäft auseinanderdriften und vier getrennte Marken entstehen.

„Wir bauen keine Content-Fabrik — wir bauen eine Bühne für Athleten, die Yellow Bee leben."

— Julia Hartmann, CMO

Pain Points

Was Julia nachts wach hält

01 · Content-Skalierung ohne Qualitätsverlust

Zwölf Athleten, vier Kanäle und drei Länder erzeugen theoretisch jede Woche Dutzende von Postings, Stories und Videos. In der Praxis bedeutet mehr Output aber oft mehr Variation unterhalb der Brand-Linie. Julia fürchtet den Moment, in dem ein Follower auf TikTok, Instagram und YouTube drei unterschiedliche Yellow Bees wahrnimmt. Einzeln sind die Posts vielleicht gut, zusammen zerstören sie das Markenbild. Die Qualitätskontrolle skaliert nicht mit der Menge, und jede Freigabe wird zum Flaschenhals.

02 · Athleten-Content hängt am Content Lead

Timo, der Content Lead, ist der unsichtbare Knotenpunkt des gesamten Athleten-Contents. Wenn er krank ist, im Urlaub oder einfach überlastet, bricht der Kalender zusammen. Race-Day-Content muss schnell live, aber die Approval-Kette läuft immer über ihn. Das macht das Team anfällig und verzögert entscheidende Momente, in denen Yellow Bee als erste Marke reagieren könnte. Julia sieht darin ein skalierbares Risiko, das bei Expansion auf mehr Athleten oder mehr Events exponentiell wächst.

03 · Voice Drift über Kanäle

TikTok spricht jugendlich und schnell, Instagram inszeniert Lifestyle-Ästhetik, YouTube erzählt längere Geschichten und der Podcast soll tiefgehend klingen. Kanaladaptierung ist wichtig, aber bei Yellow Bee driftet die Stimme auseinander: mal klingt die Marke wie ein Kumpel, mal wie eine Werbeagentur, mal wie ein Sportmagazin. Die Brand Guidelines existieren, aber sie werden kanalweise ausgehöhlt. Julia merkt, dass externe Partner und neue Teammitglieder nicht mehr intuitiv wissen, welche Yellow-Bee-Stimme gerade gilt.

04 · Reporting-Flickenteppich

Reichweite liegt in Meta Business Suite, Engagement in TikTok Analytics, Conversion-Daten in HubSpot und Budget-Realisierung in Excel. Jede Abteilung hat ihre eigene Wahrheit. Für das wöchentliche C-Level-Update muss Julia diese Zahlen mühsam zusammenkopieren — oft mit unterschiedlichen Zeitfenstern und Definitionen. Das Ergebnis ist kein strategisches Dashboard, sondern ein Flickenteppich, der Fragen aufwirft statt zu beantworten. Sie kann nicht schnell sagen, welche Kampagne wirklich Umsatz bringt.

05 · Schnittstelle Sponsoring und Marketing

Das Partnerships-Team unter Christina Berger schließt Deals ab, aber der Content-Output für Partner-Reporting kommt zu spät oder wirkt unpersönlich. Sponsoren wollen nicht nur Reichweitenzahlen, sondern beweisbare Story-Momente, die ihre Marke mit Yellow Bee verbinden. Wenn Julia das nicht liefert, stehen Verlängerungen auf dem Spiel. Gleichzeitig darf der Partner-Content die organische Brand-Stimme nicht überwuchern — ein Balanceakt, der momentan manuell und instabil läuft.

06 · Personal-Agent-Kollaboration ohne Regeln

Das Team testet erste KI-Tools: einer nutzt sie für Erstdrafts, der nächste für Kanaladaptierung, wieder ein anderer für Ideenfindung. Das Problem fehlt ein Standard dafür, wann ein Agent entwirft, wann ein Mensch finalisiert und wer für Fehler haftet. Julia spürt das Potenzial, sieht aber auch, dass Wildwuchs schnell zu schlechten Inhalten und Reputationsrisiken führt. Sie braucht einen klaren Prozess, wie Mensch und Agent zusammenarbeiten, ohne dass einer den anderen ersetzt.

Ziele 2025/2026

Wohin Julia die Marke steuert

70 % automatisierte Workflows

Athleten-Content soll zu 70 Prozent durch automatisierte Workflows vorbereitet werden — Recherche, Erstdraft, Kanalvarianten, Freigabe-Vorschläge. Der finale Schliff und die strategische Entscheidung bleiben menschlich. Das Ziel ist keine Entlassung von Kreativen, sondern Geschwindigkeit bei gleichbleibender Qualität.

Einheitliches CMO-Dashboard

Ein wöchentliches Marketing-Dashboard ohne manuelle Excel-Exports. Meta, TikTok, HubSpot und interne Kampagnendaten sollen zentral zusammenfließen. Julia will montagmorgens in fünf Minuten sehen, was funktioniert, was nicht und wo das Budget verschoben werden muss.

Brand-Voice-Score über 85 %

Der Brand-Voice-Score soll pro Kanal messbar gemacht und auf über 85 Prozent stabilisiert werden. Das bedeutet, dass Audits der veröffentlichten Inhalte regelmäßig gegen die Brand Guidelines geprüft werden. Julia will Voice Drift nicht mehr im Bauchgefühl, sondern in Zahlen erkennen.

Race-Day-Content in unter 24 Stunden

Sponsoring-Content soll innerhalb von 24 Stunden nach einem Rennen live gehen. Das betrifft nicht nur den organischen Post, sondern auch das Material, das Partner für ihre eigenen Kanäle nutzen. Schnelligkeit wird damit zu einem Wettbewerbsvorteil im Partnergeschäft.

Scope

Was Julia steuert

  • Gesamtstrategie für Brand, Content, Digital, CRM und PR — inklusive jährlicher Planung und Quartalsziele.
  • Das Athleten- und Creator-Programm: Auswahl, Betreuung, Content-Pipeline und Entwicklung junger Talente.
  • Marketing-Reporting, Budget-Steuerung und Return-on-Marketing-Spend-Beurteilung für das C-Level.
  • Enge Abstimmung mit Partnerships, Racing und Events, damit Sponsoring, Rennsport und Live-Auftritte eine gemeinsame Erzählung liefern.
  • Leitung von sechs Direktreports: Brand, Content, Digital, Partnerships, PR und CRM.
  • Definition der Zusammenarbeit zwischen menschlichen Marketern und KI-Agenten: wer entwirft, wer prüft, wer finalisiert.
HIMS KI-Workshop

Welche Übungen Julias Alltag lösen

Content-Pipeline

Wenn Du den Workflow von Briefing über Asset-Erstellung bis Freigabe automatisierst, löst Du Julias zentrales Problem. Sie interessiert sich dafür, wie Race-Day-Content ohne Timo-Abhängigkeit live geht.

Marketing-Reporting

Hier baust Du das CMO-Dashboard, das Meta, TikTok, HubSpot und interne Daten zusammenführt. Für Julia ist das der Hebel, um endlich schnelle Budget-Entscheidungen zu treffen.

Sponsoring-Akquise

Content-Nachweis für Partner ist Teil des Pitches. Wenn Du hier einen Agenten baust, hilfst Du Julia, Deals schneller und glaubwürdiger zu untermauern — ohne das Team zu überlasten.

CRM / Nurturing

Creator und Athleten lassen sich segmentieren und automatisch ansprechen. Das interessiert Julia, weil sie ihre Community langfristig binden will, statt nur Reichweite zu erjagen.

Eigene Agenten-Skills

Definiere Agenten für Erstdrafts, Voice-Check und Kanaladaptierung. Genau hier braucht Julia klare Regeln, wer was darf — damit KI Verstärker statt Wildwuchs wird.

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