Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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C-Level · Finance

Thomas Richter

Chief Financial Officer

Der Mann, der Adrenalin in Bilanzen übersetzt — und jeden Sponsoring-Deal anhand nachvollziehbarer Zahlen bewertet.

Thomas Richter
Alter45 Jahre
BackgroundMBA INSEAD, CFA
Seit2019 bei Yellow Bee
Direktreports4 Heads
Team14 Mitarbeitende
Persona-Profil

Wer ist Thomas Richter?

Thomas Richter kommt aus der klassischen Finance-Ecke — aber mit einer Vorliebe für Marken, die etwas bewegen. Nach dem MBA an der INSEAD und der CFA-Zertifizierung sammelte er acht Jahre bei McKinsey Erfahrung im Retail- und Konsumgüterbereich. Dort lernte er, komplexe Geschäftsmodelle in klare Finanzmechaniken zu übersetzen. Anschließend begleitete er bei Goldman Sachs M&A-Transaktionen für Consumer-Unternehmen — drei Jahre voller Due-Diligence-Fragen, Bewertungsmodelle und Verhandlungen mit Investoren.

Was ihn früh faszinierte, war der Schnittpunkt aus Zahlen und Kultur. Während klassische Private-Equity-Mandate ihn oft unterforderten, suchte er Branchen, in denen finanzielle Disziplin und kreative Energie gleichermaßen gefragt sind. Sport- und Lifestyle-Brands boten genau dieses Feld — besonders in ihren frühen Wachstumsphasen, in denen jedes Investment gleichzeitig Story und Bilanz tragen muss.

Über mehrere Series-A- und Series-B-Begleitungen lernte er den Beat junger Marken kennen: Gründer mit Vision, Marketing mit viel Enthusiasmus, und irgendwo dazwischen eine Finanzfunktion, die es schaffen muss, beides zusammenzuhalten. Genau diese Mischung brachte ihn 2019 zu Yellow Bee Energy, damals noch ein kleines Team aus drei Extremsportlern mit einer Getränke-Idee.

Bei Yellow Bee baute Thomas die Finanz-, Legal-, und IR-Funktion von Grund auf auf. Er verhandelte persönlich die ersten Sponsoring-Verträge und sorgte dafür, dass jedes Athleten- oder Racing-Engagement über klare Wertmechaniken definiert wurde. Sein Stil ist analytisch und direkt — er liebt saubere Modelle mehr als schicke Präsentationen. Für ihn ist „gutes Gefühl" kein Argument, sondern eine Hypothese, die belegt werden muss.

Gleichzeitig respektiert er die Brand-Energie, die Yellow Bee ausmacht. Er weiß, dass Racing, Events und Athleten nicht eins zu eins in Umsatz umrechenbar sind. Aber er besteht darauf, dass diese Investments eine nachvollziehbare Wirkungskette haben — für das Team, für das Board und für die kommende Series B.

Thomas ist pragmatisch bei Tools. Sein Credo lautet: „Erst der Prozess, dann die Software." Er glaubt nicht an schnelle Tech-Fixes, sondern daran, dass KI und Agenten dort wertvoll sind, wo sie echte Prozessschmerzen lösen — etwa beim Reporting, bei der Pipeline-Bewertung oder beim Sponsoring-Impact.

„Adrenalin ist kein Business-Case. Jeder Deal muss eine nachvollziehbare Wertkette haben."

— Thomas Richter, CFO

Pain Points

Herausforderungen

01 Sponsoring-ROI schwer messbar

Yellow Bee Racing, die MotoGP-Partnerschaft und die jährliche Campus-Tour verschlingen siebenstellige Budgets — doch die Rückführung auf Umsatz oder Brand-Lift bleibt unscharf. Marketing spricht von Awareness, Vertrieb fragt nach Leads, und Thomas steht zwischen beiden mit der Anforderung, jeden Euro gegen eine belastbare Kennzahl zu bewerten. Ohne ein gemeinsames ROI-Framework führt das zu endlosen Diskussionen im Quartalsreview und macht Investoren nervös, die genau diese Transparenz für ihre Series-B-Entscheidung erwarten.

02 Pipeline-Wert undicht

Die B2B-Partnerschaftspipeline und die Merch-Distribution-Deals werden von unterschiedlichen Teams in unterschiedlichen Tiefen geführt. Manche Leads basieren auf Schätzungen, andere auf Einzelgesprächen, wieder andere auf reinen Excel-Listen. Das macht das Forecasting zur Glückssache: Zwei Vertriebsmitarbeiter können denselben Deal mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten und Wertansätzen bewerten. Für Thomas bedeutet das, dass er Quartalsprognosen nicht mit der nötigen Zuversicht kommunizieren kann — und das wiederum belastet die Investorenrelationen.

03 Fragmentierte Finanz-Tools

Planung, Forecasting und Reporting laufen teilweise im ERP, teilweise in mehreren Excel-Modellen und teilweise in nicht miteinander verbundenen SaaS-Tools. Jeden Monat müssen Daten manuell abgestimmt, Formeln geprüft und Versionen zusammengeführt werden. Der Abstimmungsaufwand ist hoch, die Fehlerquote spürbar. Thomas sieht, wie sein Team viel Zeit mit Mechanik verbringt, statt mit Analyse — genau das Gegenteil von dem, was ein wachsendes Unternehmen im Vorfeld einer Series B braucht.

04 Saisonale Cashflow-Schwankungen

Event-Saison im Sommer und der Racing-Kalender führen zu konzentrierten Auszahlungen — Sponsoring-Fees, Event-Logistik, Athleten-Boni fallen oft vor den zugehörigen Umsatzwirkungen an. Das erzeugt vorhersagbaren Liquiditätsdruck, der sich nicht immer sauber glätten lässt. Thomas braucht also nicht nur Gewinn- und Verlustrechnungen, sondern ein rollierendes Cashflow-Modell, das die Saisonalität der vier Säulen abbildet und frühzeitig Finanzierungsbedarf signalisiert.

05 Investorenerwartungen vor Series B

Die Gespräche mit potenziellen Series-B-Investoren laufen bereits. Diese erwarten nicht nur Wachstum, sondern eine belastbare Finanzstory mit sauberem Unit Economics. Sponsoring-Spendings müssen als wachstumsrelevante Investments kommuniziert werden, nicht als unkalkulierbare Kostenposten. Thomas weiß, dass jede Lücke in der Datenlage als Risiko gewertet wird — und dass er bis zum nächsten Pitch eine deutlich stärkere Argumentationskette braucht.

06 Budget-Disziplin vs. Brand-Momentum

Zwischen Thomas und Julia Hartmann, der CMO, entlädt sich regelmäßig ein klassisches Spannungsfeld im Quartalsbusiness-Review: Julia will schnell skalieren, opportunistische Deals abschließen und Brand-Momentum nutzen. Thomas will jeden Euro auf Impact prüfen, klare Freigabeprozesse und vorherige Budgetsicherheit. Beide vertreten legitime Positionen — doch ohne gemeinsame Sprache und gemeinsame Kennzahlen enden die Gespräche in Reibung statt in Entscheidungen. Thomas sucht nach einer Art von Daten-Brücke, die Marketings Energie und Finanzdisziplin verbindet.

Zielsetzung

Ziele 2025 / 2026

Pipeline-Wert transparenter machen

Thomas will eine einheitliche Bewertungslogik für B2B-Leads, Retail-Expansion und Creator-Deals etablieren. Jeder Deal soll mit definierten Stufen, Wahrscheinlichkeiten und erwarteten Cashflows bewertet werden — vergleichbar, nachvollziehbar und für Forecasting nutzbar.

Sponsoring-ROI-Framework einführen

Bis Q2 2026 sollen klare KPIs für Racing, Events und Athleten-Partnerschaften stehen. Ziel ist es, Sponsoring nicht mehr nur als Kostenblock, sondern als wertbeitragende Investition mit definierter Wirkungskette darstellen zu können.

Series-B-Narrative stärken

Eine belastbare Finanzstory mit sauberem Unit-Economics-Modell soll Investoren überzeugen. Thomas will zeigen, dass Wachstum und Disziplin bei Yellow Bee kein Widerspruch sind — und dass jedes Investment auf eine klare Renditeperspektive zielt.

Cost-to-Revenue-Ratio verbessern

In Events und Lifestyle soll die Effizienz steigen, ohne dass das Brand-Erlebnis verwässert. Thomas sucht nach Hebeln, bei denen gleiche oder höhere Wirkung mit weniger Reibungsverlusten und besserer Planbarkeit erreichbar ist.

Scope

Verantwortungsbereich

  • Finanzplanung, Forecasting und Controlling für alle vier Säulen — Beverage, Racing, Events und Lifestyle.
  • Investorenrelationen, Fundraising und Due-Diligence-Materialien für Series-A-Folgefinanzierungen und die anstehende Series B.
  • Legal, Compliance und Vertragsmanagement für Sponsoring- und Athleten-Deals inklusive Klausur- und Haftungsprüfung.
  • Budget-Steuerung und Freigabeprozesse für Marketing, Racing und Events — von der Antragstellung bis zur Nachkalkulation.
  • Aufbau eines einheitlichen Reporting- und Kennzahlensystems, das operative und finanzielle Sichten zusammenführt.
  • Steuerung der vier Direktreports in Finance, Controlling, Legal und Investor Relations.
Workshop-Bezug

Welche Übungen Thomas interessieren

Wenn Du im Workshop die Rolle von Thomas Richter einnimmst, konzentrierst Du Dich auf Übungen, die harte Finanzfragen mit operativen Entscheidungen verbinden. Das Ziel ist nicht nur, Zahlen zu produzieren, sondern Entscheidungsgrundlagen für Sponsoring, Marketing und Investoren.

Sponsoring-Akquise

Du baust ROI-Modelle und bewertbare Sponsoring-Mechaniken — genau die Argumentationskette, die Thomas für die Series-B-Story braucht.

Marketing-Reporting

Du entwickelst Dashboards, die Pipeline-Wert und Content-Impact in Finanzsprache übersetzen — die Brücke zwischen Marketing und CFO.

CRM / Nurturing

Du sorgst für saubere Lead-Bewertung, Conversion-Tracking und einen prognostizierbaren B2B-Pipeline-Wert.

Eigene Agenten-Skills

Du identifizierst Agenten-Potenziale für Forecasting, Sponsoring-Impact-Berichte und Compliance-Checks — immer mit Prozess vor Software.

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